Monte-Carlo-Simulationsrechner
Mit dem Monte-Carlo-Simulationsrechner modellierst du Unsicherheit in Prozessen, Prognosen oder Geschäftsmodellen. Definiere unsichere Eingangsgrößen als Wahrscheinlichkeitsverteilungen, verknüpfe sie in einer oder mehreren Ergebnisgleichungen und simuliere viele mögliche Ergebnisse.
Lege zuerst die X-Variablen fest, die dein Ergebnis beeinflussen. Wähle für jede Variable eine Verteilung wie Normalverteilung, Gleichverteilung, Dreiecksverteilung, Lognormalverteilung, Exponentialverteilung oder eine diskrete Verteilung und gib die passenden Parameter ein. Danach definierst du die Zielgröße mit einer Gleichung, die die Namen der Eingangsgrößen verwendet.
Optional kannst du eine untere und obere Spezifikationsgrenze eintragen. Dadurch lassen sich Ausschussanteile, PPM und Ppk abschätzen. Nach der Simulation zeigt numiqo unter anderem Histogramme, Kennzahlen, Spezifikationsrisiken, eine Normalitätsprüfung und eine Sensitivitätsanalyse.
Wann ist eine Monte-Carlo-Simulation sinnvoll?
Eine Monte-Carlo-Simulation ist hilfreich, wenn ein Ergebnis von unsicheren Einflussgrößen abhängt und ein einzelner Durchschnittswert nicht ausreicht. Typische Anwendungen sind Risikoanalysen, Prozessfähigkeit mit schwankenden Eingangsgrößen, Toleranzbetrachtungen, Finanz- und Absatzprognosen sowie Entscheidungsmodelle mit unsicheren Annahmen.
So verwendest du den Rechner
- Trage jede unsichere Eingangsgröße als X-Variable ein.
- Wähle die passende Verteilung und prüfe die Parameter.
- Definiere eine oder mehrere Zielgrößen mit Gleichungen wie Umsatz = Besucher * ConversionRate * Bestellwert.
- Ergänze optional Spezifikationsgrenzen, wenn du PPM oder Ppk auswerten möchtest.
- Prüfe das Modelldiagramm und starte die Simulation mit der gewünschten Anzahl an Iterationen.
- Interpretiere Histogramm, Kennzahlen, Spezifikationsrisiken und Sensitivitätsanalyse.
Die Simulation ist eine Näherung auf Basis deiner Verteilungen und Gleichungen. Je realistischer die Annahmen für die Eingangsverteilungen sind, desto hilfreicher sind die resultierenden Risikoeinschätzungen.